Im Abschnitt „Allgemeine Einstellungen“ legen Sie fest, aus welchen Quellen die Energiesteuerung Leistung verteilen darf, wie oft sie rechnet und wie sie schaltet.

1. Energiequellen auswählen
Mit den vier Kontrollkästchen (1) bis (4) wählen Sie die Quellen aus. Für jede aktivierte Quelle erscheint darunter ein eigener Abschnitt mit weiteren Einstellungen.
| Nr. | Einstellung | Wirkung |
|---|---|---|
| (1) | Produktionsüberschuss verwenden | Überschüssige Leistung Ihrer PV-Anlage wird an die Geräte verteilt. → Verwenden von Produktionsüberschuss |
| (2) | Dynamischen Stromtarif verwenden | Ist der Strompreis günstig, darf zusätzlich Strom aus dem Netz bezogen werden. → Verwenden von dynamischen Stromtarifen |
| (3) | Akku verwenden | Leistung aus dem Akku darf genutzt werden. → Verwenden von Akku |
| (4) | Tarif mit Einspeisevergütung verwenden | Eigenverbrauch wird mit der entgangenen Einspeisevergütung bewertet. → Verwenden von Tarifen mit Einspeisevergütung |
Die verfügbare Leistung ist die Summe aller aktivierten Quellen. Ist keine Quelle aktiviert, steht keine Leistung zur Verfügung – dann laufen nur Geräte, deren Bedingungen für das sofortige Einschalten erfüllt sind.
2. Bedingungen überprüfen
Mit (5) legen Sie fest, wie oft die Energiesteuerung neu rechnet: alle 15, 30 oder 60 Sekunden oder alle 5, 15, 30 oder 60 Minuten.
- Kurze Intervalle (15–60 Sekunden) reagieren schnell auf Wolken oder große Verbraucher im Haus. Das passt zu Geräten, die häufiges Schalten vertragen, und zu Dimmern wie einer Wallbox.
- Lange Intervalle (5–60 Minuten) schalten seltener. Das schont Geräte wie Wärmepumpen oder Pumpen und passt zu Tarifen, deren Preis sich nur stündlich oder viertelstündlich ändert.
Tipp: Statt eines langen Intervalls können Sie auch die Mindestlaufzeit und die Wartezeit bis zum Neustart je Gerät nutzen (siehe Gerätespezifische Einstellungen). So bleibt die Steuerung reaktionsschnell, ohne Geräte zu oft zu schalten.
3. Maximal parallele Schaltvorgänge und Pause
Müssen in einer Berechnung mehrere Geräte geschaltet werden, schaltet der Baustein sie in Gruppen:
- (6) Maximal parallele Schaltvorgänge (1–5): So viele Geräte werden gleichzeitig geschaltet.
- (7) Pause zwischen Schaltvorgängen (1–30 Sekunden): So lange wartet der Baustein vor der nächsten Gruppe.
Dabei wird immer zuerst abgeschaltet bzw. heruntergeregelt und erst danach eingeschaltet – Geräte mit Sofortstart zuerst, danach nach Priorität. So wird Leistung frei, bevor neue Geräte anlaufen, und große Verbraucher starten nicht alle auf einmal.
Beispiel: Mit 1 parallelem Schaltvorgang und 10 Sekunden Pause werden drei Geräte nach 0, 10 und 20 Sekunden geschaltet.
Wichtig: Wählen Sie die Pause so, dass alle Gruppen vor der nächsten Berechnung geschaltet sind. Bei „alle 15 Sekunden“ und 10 Sekunden Pause wäre die dritte Gruppe sonst erst nach der nächsten Berechnung an der Reihe. Offene Schaltvorgänge werden bei jeder neuen Berechnung verworfen und neu geplant.
Vergessen Sie nicht, Ihre Änderungen mit „Regeln speichern“ zu übernehmen.
